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Konstruktion Rauchkammerträger

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Lehre für Rauchkammerträger

Lehre für Rauchkammerträger

ich habe hier Fortschritte und Bilder!
Ich habe damit angefangen, den Rauchkammerträger zu bauen. Da ich weder Drehmaschine noch Fräse mein Eigen nenne, mache ich aus der Not eine Tugend und übe meine hand-werklichen Fähigkeiten. Zuerst habe ich eine Lehre für die gebogenen Teile des Rauchkammerträgers angefertigt, damit ich zwei symmetrische und identische Teile anfertigen kann.

Bautagebuch #8

Im Juli hat die erste richtige Konstruktionsphase begonnen. Ich habe mit der Nachlaufachse und dem dafür nötigen Innenrahmen angefangen. Der Achse wurde per Hand in der Mitte ein verringter Durchmesser eingefeilt und die Lagerbacken aus massivem Kupfer gefertigt. Das hat soweit sehr gut funktioniert, auch wenn die Achse nicht zu 100% rund läuft und etwas zuviel Spiel hat. Leider habe ich erst jetzt festgestellt, dass mir Regner einen 20mm-Radsatz geschickt hat, obwohl ich nach einem 30mm-Radsatz gefragt hatte. Somit muss ich mich mit dem Gedanken trösten, dass ich einen recht kostengünstigen und erfolgreichen Probelauf hingelegt habe.

Bautagebuch #5

Nach einer viel zu langen durch die Arbeit bedingten Zwangspause habe ich heute endlich den Rauchkammerträger umgebaut. Er wird jetzt mit einer Basisplatte von unten verschraubt, so dass man die Schrauben leicht erreichen und sie im Betrieb trotzdem nicht sehen kann. Das Stück wird viel Lötarbeit erfordern und ich hoffe sehr, dass es von der Stabilität her hinkommt.

Bautagebuch #3

Im Railroad-Line-Forum habe ich interessantes Feedback erhalten. Der Rauchkammerträger wird in den USA nicht aus Teilen gebaut, sondern im Ganzen gegossen, bei großen Lokomotiven sogar aus zwei Hälften zusammengesetzt.
Meine bisherige Konstruktion aus Rahmenteilen ist damit definitiv falsch und ich muss das Stück möglichst vollständig löten, damit der Eindruck eines gegossenen Teils entstehen kann. Außerdem sehe ich jetzt, dass dieser Träger seitlich über den Rahmen hinausragt und auch die Zylinder trägt. Das war mir bisher nicht aufgefallen. In diesem Forum bekomme ich tatsächlich konstruktive Kritik, das gefällt mir sehr gut.
Heute will ich also versuchen, den Rauchkammerträger neu zu modellieren.

Bautagebuch #1

Erster Eintrag. Dieses Bautagebuch soll verschiedene Aufgaben erfüllen. Zuerst möchte ich mich motivieren, jeden Tag wenigstens eine halbe Stunde in meine Modellbahn zu investieren. Dann hoffe ich, dass ich hier besser Ideen festhalten kann, die mir haufenweise durch den Kopf gehen aber zu einem großen Teil verloren gehen, weil ich sie nicht notiere. Zuletzt kann ich daraus später vielleicht eine schöne Dokumentation machen.
Gestern habe ich an dem Sketchup-Modell weitergearbeitet. Überhaupt existiert meine Modellbahn bisher nur in meinem Kopf, in ein paar Bleistiftzeichnungen, vagen Ideen für eine Mini-Anlage und diesem 3D-Modell.
Am 15. habe ich mich endlich über die Längsträger des Rahmens hinausgewagt und den Träger für die Rauchkammer modelliert. Gestern habe ich M3x5-Schrauben hinzugefügt, was eine leidige Arbeit war, aber der Lernprozess hat funktioniert und die nächsten Schrauben gehen hoffentlich leichter von der Hand. Den Abschluss bildete eine Rohfassung der vorderen Pufferbohle.
Heute habe ich die vordere Pufferbohle weiter modelliert. Aus meinen Zeitschriften zu Dewey Bros. und Filer & Stowell habe ich mir den Aufbau abgeguckt und ich möchte versuchen, die Bohle mit M1,6 Gewindestangen und Muttern aus Stahl am Rahmen zu verschrauben. Dazu sollen Messingwinkel an die Längsträger gelötet werden. Die werden durchbohrt, um die Gewindestangen aufzunehmen.