Modellflug

Hier habe ich einen Überblick über meine fliegerischen Aktivitäten. Wer sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, findet hier die Steckbriefe meiner Modelle und meinen fliegerischen Lebenslauf.

Aktuelle Modelle

Ich besitze derzeit vier Modelle, ein fünftes ist in Planung.

EasyGlider 4

So sauber war diese Schaumwaffel mal...

Den EasyGlider 4 der Firma Multiplex habe ich mir als Wiedereinstiegsmodell im August 2018 gekauft. Das gute Stück musste meine ersten Anfängerfehler überstehen und seine Außenhaut erzählt mittlerweile eine lange und bewegte Geschichte. Bis zum Januar 2023 hat mein EasyGlider 138 Flugstunden und über 1.200 Landungen absolviert und mir geholfen, meine alten fliegerischen Fertigkeiten wieder zu erlangen.

Mit seinen 180 cm Spannweite und der robusten Elapor-Bauweise bei nur 1.100 g Startmasse ist er mein treuer Feierabendflieger, ein guter Allrounder, den ich in der Thermik bis an die Sichtgrenze und an der Steilküste durch die wildesten Kapriolen scheuchen konnt. Zur Einhaltung der mittlerweile scharfen gesetzlichen Regelwerke, insbesondere der Flughöhen-Beschränkungen, habe ich im Frühjahr 2020 ein Variometer/Höhenmesser-Modul eingebaut.

Im Januar 2023 wurden noch Wölbklappen hinzugefügt, bald folgt die Flugerprobung.

Infinity (and Beyond)

Der wiederhergestellte Infinity bereit für den Erstflug.

Seit 2021 gelten in Frankreich verschärfte Vorschriften für den Modellflug: ab 800g Startgewicht muss ein aktiver Transponder verbaut werden. Die Dinger sind nicht eben günstig und deshalb kam ich auf die Idee, ein gebrauchtes Flugzeug speziell für das Segeln an der Steilküste zu erwerben. Den Infinity habe ich Anfang Juni 2022 in beklagenswertem Zustand für 40 € vor der Verschrottung gerettet, repariert und auf ein Startgewicht von 799 Gramm zurechtgestutzt.

Der Wieder-Erstflug fand schon nach zwei Wochen statt und im August war er dann beim Besuch meiner Eltern in der Bretagne dabei. Ein schönes Modell für Hang- und Speedflüge, in der Ebenenthermik eher schwach. Und mein erstes Modell mit V-Leitwerk, das ich noch beherrschen lernen muss.

Joyrider

Nach erfolreichem Erprobungsflug.

Dieser quirlige kleine Doppeldecker ist mit vielen Unterbrechungen als Eigenkonstruktion entstanden. Die erste Idee kam mir im Frühjahr 2019, ernsthaft begonnen habe ich am Jahresende. Der Joyrider ist für mich vor Allem eine Bewährungsprobe gewesen: Kann und will ich ein Modell selber bauen? Die Entstehungsgeschichte habe ich vom Anfang des Bauberichts bis zum Erstflug hier auf der Webseite festgehalten.

Der Joyrider verwendet denselben Antriebsstrang wie der EasyGlider, so dass ich Ersatzteile für beide Flugzeuge verwenden kann. Bei seinen 70 cm Spannweite und gerade mal 800 g Abfluggewicht ist er reichlich übermotorisiert und damit ein recht bissiger Kunstflieger.

Aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Schwerpunkt hat der Joyrider leider ein paar Abstürze einstecken müssen und wartet derzeit auf die Reparatur.

Spin

Vor dem Erstflug.

Schon seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken an ein reines Segelflugzeug ohne eigenen Antrieb gespielt. Aber ich bin meistens allein unterwegs, also ist F-Schlepp keine Option. Und Hochstart braucht viel Platz und ist aufwändig.

Deshalb war ich einfach nur begeistert, als ich eher zufällig auf Discus-Launch-Glider stieß. Nach vielem Hin und Her habe ich mich im April 2022 für einen Bausatz in Holz/CFK-Gemischtbauweise entschieden. Der Bau begann im April 2022 und im Juni fand der Erstflug statt.

Frühere Modelle

Varta Fly

Mein erstes Modellflugzeug.

Mein erstes Modellflugzeug habe ich mir Ende der 1990er Jahre gekauft: Ein Varta Fly der Firma Robbe. Als Zweiachs-Segler mit Elektroantrieb ausgelegt, habe ich mir damit auf der Wiese unseres Nachbarn das Fliegen selbst beigebracht. Sogar ein paar Thermikflüge sind mir damit gelungen.

Leider besitze ich den Varta Fly nicht mehr. Genau wie das Taxi III wurde es durch einen schweren Wasserschaden im Keller irreparabel beschädigt.

Taxi III

Fliegen auf der grünen Wiese.

Als zweites Modell holte ich mir Anfang der 2000er Jahre ein Taxi III von Graupner, ein Fast-Fertigmodell mit Elektroantrieb. Als Dreiachs-Trainer mit 140 cm Spannweite bot er schon einige Möglichkeiten mehr und ich habe ihn unter anderem mit einer Schlepp-Kupplung für Bannerschlepp ausgestattet. Leider hatte ich mit diesem Modell relativ viel Pech, es verbrachte viel Zeit in der Werkstatt.

Nachdem es einige Jahre im Keller auf bessere Zeiten wartete, wurde es dann, wie der Varta Fly durch einen Wasserschaden hoffnungslos ruiniert.