Flugpraxis: Seitenwind

Eine der ersten Erfahrungen, die jeder Modellflug-Pilot macht, ist unsere Abhängigkeit vom Wetter. Die Sonne liefert für Segelflieger Thermik, oder indirekt Wind am Hang. Niederschläge sind für die meisten Modelle so schädlich, dass sie eine Unterbrechung oder sogar den Abbruch eines Flugtags bedeuten.

Gerade leichtgewichtige Modelle sind außerdem sehr anfällig gegen Wind. Je leichter, desto schneller werden sie von der kleinsten Brise über Grund versetzt. Wir lernen das schon in der ersten Flugstunde: Starte und lande gegen den Wind. Rückenwind und Seitenwind sind unerwünscht bis gefährlich.

Seitenwind ist für mich vor Allem: Spaß!

Seitenwind macht den Flugtag interessanter, weil er eine zusätzliche Herausforderung an mein fliegerisches Können darstellt. Und er lässt keine Langeweile aufkommen, weil kein Tag wie der andere ist. Wie man Seitenwind erkennt und beim Fliegen berücksichtigt und nutzt, möchte ich heute kurz umreißen.

Neue Beiträge: Modellflug

Seit August 2018 bin ich wieder aktiver Modellflieger. Der Wiedereinstieg nach über 15 Jahren war…. instinktiv. Die alte Begeisterung war sofort wieder geweckt, die Fertigkeiten hinkten zum Glück nur leicht hinterher.

Innerhalb der ersten drei Monate musste mein neues Trainer-Modell, ein EasyGlider 4 von Multiplex, drei Abstürze einstecken. Die Schäden ließen sich aber zum Glück leicht reparieren. Nun, nach über 1000 Landungen und 68 Flugstunden, habe ich mit dem ersten Bau eines eigenen Modells begonnen. Darüber werde ich hier auch berichten.

Vor Allem möchte ich aber meine Erlebnisse dokumentieren und versuchen, anderen Interessierten den (Wieder-)Einstieg in die Modellfliegerei zu erleichtern.