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Joyrider: Nase

Nachdem der hintere Rumpf im Rohbau fertiggestellt war, musste natürlich auch die Rumpfnase ausgestaltet werden. Hier stieß ich zum ersten Mal an die Grenzen meiner Fertigkeiten und musste mehrfach neu bauen.

Die Hauptschwierigkeit lag in der recht starken Biegung, die ich den Stringern für die Nase zumuten wollte. Ich hatte zwar die Unterseite auf dem Baubrett gut biegen können und die Verklebungen waren auch stabil, aber beim Versuch, die beiden Rumpfhälften zusammen zu fügen, kam ich doch an die Grenzen dessen, was der Holzleim zu leisten imstande war.

Beplankung der Motorhaube, nachdem der Rahmenbereits verdoppelt wurde.

Am Ende wurde das Problem durch Masse gelöst: Die Rahmenhölzer wurden zunächst verdoppelt. Die Längskanten wurden mit Vierkant-Hölzchen aufgefüttert und in die entstandenen Rahmen kam die Beplankung.

Obere Beplankung fertiggestellt.

Am Ende war die Konstruktion so stabil geworden, dass ich die Ecken leicht anfeilen konnte. So entstand eine halbwegs aerodynamische Front.

Beplankung der Oberseite abgeschlossen. Man beachte den Innenrahmen für die letzten seitlichen Abdeckungen.

Die Nase hat durch die Beplankung massiv an Stabilität gewonnen. Da in diesem Abschnitt des Rumpfs alle Kräfte zusammen laufen, Antrieb durch den Motor, Stöße durch das Fahrwerk, Kräfte durch die Flügel, wird die Nase noch vollständig geschlossen werden. Allerdings warte ich damit, bis ich den Einbau des Motors und der RC-Komponenten abgeschlossen habe, weil ich noch nicht genau weiß, wie ich dort im einzelnen verfahren werde.

Durch das Kinn soll übrigens später der Akku gewechselt werden können, deshalb wird es entweder dauerhaft offen bleiben oder eine Klappe erhalten. Mal sehen, was ich realisieren kann.

Beim nächsten Mal geht es dann weiter mit dem Fahrwerk.

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