Alle Artikel von Frédéric

Schlittenboden wird aufgetrennt.

Werkstatt: Anschläge für den Schiebeschlitten

Der einfache Teil war die Konstruktion des Schlittenbodens. Nun geht es aber ans Eingemachte, nämlich die Konstruktion der Anschläge und deren Befestigung.

Der vordere Anschlag muss möglichst plan sein, weshalb er nicht einfach nur aus einem Stück Brett ausgeschnitten werden kann. Fast jedes Brett hat eine Wölbung, die für einen präzisen Anschlag inakzeptabel ist. Deshalb muss der vordere Anschlag aus einer Winkelkonstruktion bestehen, die sich selbst richtet.

Die Verleimung der Läufer härtet aus.

Werkstatt: Schiebeschlitten für Mini-Tischkreissäge

Wie schon im Baubericht erwähnt, hatte ich bei der Konstruktion des Seitenleitwerks für meinen Doppeldecker einen Fehler gemacht, nämlich vergessen, die Endleiste des Leitwerks anzufasen. Der Versuch, diesen Fehler mit Hilfe des Queranschlags zu korrigieren, mislang gründlich. Um diese Erfahrung nicht wiederholen zu müssen, baue ich mir nun einen Schiebeschlitten für die Tischkreissäge.

Allerdings kann ein Schiebeschlitten noch wesentlich mehr. Einmal hilft er dabei, Leisten wiederholgenau ablängen zu können, wodurch man sich eine Kappsäge sparen kann. Und dann kann man ihn benutzen, um Brettchen mit krummen Kanten wieder abzurichten, so dass man sie wieder am Längsanschlag führen kann. Deshalb gibt es heute den ersten Teil eines Mini-Projekts, das meine Bastelarbeiten unterstützen soll.

Der Rohbau ist abgeschlossen.

Joyrider: Leitwerk-Zusammenbau

Die Fertigstellung des Seitenleitwerks lässt nur noch den Zusammenbau des Leitwerks übrig. Dabei sind drei wichtige Ziele zu erfüllen: Das Höhenleitwerk muss parallel zur Längsachse ausgerichtet werden, ebenso das Seitenleitwerk und das Seitenleitwerk muss senkrecht zum Höhenleitwerk stehen.

Den wichtigsten Beitrag zur rechtwinkligen Anordnung liefern die sauberen Schnittkanten, die ich mit der Tischkreissäge problemlos erzielen kann. Zur zusätzlichen Stabilisierung dieser Ausrichtung, habe ich zuerst zwei Führungen aus Balsaholz angefertigt und stromlinienförmig angeschliffen.

Die Führung für das Seitenleitwerk entsteht.

Die Führung für das Seitenleitwerk entsteht.

Vor dem Verschleifen des Randbogens.

Joyrider: Seitenleitwerk

Der Rohbau kommt zum Abschluss: Nachdem das Höhenleitwerk weit vorangeschritten ist, kommt das Seitenleitwerk dran.

Höhenflosse und -ruder mit Verstärkungen.

Schon beim Bau des Höhenleitwerks wurde mir klar, dass ich einen Designfehler gemacht habe: Die dünnen Nasen- und Endleisten sind stumpf auf die Randbögen geklebt, dadurch fehlt Klebefläche und letztlich Stabilität. Das bessere ich aus, indem ich die Ecken mit kleinen Winkelstücken verstärke. Und mit den daraus gewonnen Wissen geht es direkt weiter an das Seitenleitwerk.

Joyrider: Höhenleitwerk

Der Abschluss des Fahrwerks lässt nur noch ein Segment über, das für den Rohbau verbleibt: Das Leitwerk. Vor diesem Abschnitt hatte ich mich eine Weile gedrückt, denn das Leitwerk legt letztendlich fest, wie gut oder schlecht sich ein Flugzeug steuern lässt:

Ist es zu klein, dann ist die Maschine nicht kontrollierbar. Ist es zu groß, spricht der Vogal an wie ein Felsbrocken. Dieser Effekt wird außerdem durch die Rumpflänge beeinflusst, wie ich beim Bau des Rumpfes schon erwähnt hatte. Deshalb bin ich wirklich froh, dass ich auf der Webseite von Christian Forrer eine Kalkulationstabelle für die Berechnung von Flugmodellen gefunden hatte, bevor ich ernsthaft an die Konstruktion meines Doppeldeckers ging. Basierend auf den bisher konstruierten Bauteilen, konnte ich die Mindestmaße für mein Leitwerk berechnen und loslegen.

01 Porter mit 101 Rungenwagen unter Dampf.

Winter-Fahrtag 2020

Letzten Samstag haben ein alter Freund und ich einen kleinen Fahrtag bei ihm veranstaltet. Das Wetter war traumhaft, wir hatten für den Februar hohe Temperaturen um 14 Grad und jede Menge Sonnenschein.

Für uns war es ein voller Erfolg: Mehrzug-Betrieb mit Sicherung, Rangier-Aufgaben, Testfahrten, viel Austausch über verschiedenste Themen. Aber vor Allem: Spaß in vollen Zügen!

Dreiecke verleimt, Körper bemalt.

Rangier-Würfel für Fahrtage

Der geplante Fahrtag bei einem guten Freund rückt näher. Für uns ist das in vielerlei Hinsicht eine Premiere: Wir haben seit langem keinen gemeinsamen Betrieb gestaltet; wir haben schon lange keinen Rangier-Betrieb mehr gemacht; und wir werden versuchen, Kinder in den Fahrbetrieb zu integrieren.

Die Frage ist also: Wie schaffen wir es, möglichst abwechslungsreichen Betrieb mit möglichst wenigen Regeln und Vorbereitungs-Arbeit zu erreichen? Auftritt des *Trommelwirbel* Rangier-Würfels.

Beladen und gesichert.

Holzladung für den Rungenwagen

Als Vorbereitung für den nächsten Fahrtag bei einem meiner Freunde habe ich mir den Rungenwagen Nr. 101 vorgenommen. (Mangels Alternativen, welche anderen Waggons habe ich denn zur Zeit?)

Das kleine Schätzchen soll für diesen Fahrtag als Kupplungsadapter dienen (vorne Klauenkupplung, hinten LGB-Flaschenöffner). Damit er diese Aufgabe gut meistern kann, benötigt der Waggon aber zusätzliches Gewicht, dass ich in Form einer Echtholz-Ladung realisiert habe. Und damit die an ihrem Platz bleibt, musste eine Befestigung geschaffen werden.

Gewindestift wird in das Holz geschraubt.

Porter und Tender: Wartungsarbeiten an den Kupplungen

Meine treue Porter hat diesen Winter einiges an Arbeit leisten müssen und wurde dafür an verschiedenste Orte transportiert: In den Garten, zu den Schwiegereltern und sogar zur Arbeit. Diese Transporte beinhalten natürlich auch immer das Einpacken und Auspacken aus Transportkartons. Dabei haben insbesondere die Kupplungen zwischen Lok und Tender und der Rangiertritt gelitten. Heute geht es deshalb um allfällige Wartungsarbeiten und dabei enstandene Verbesserungen.

Joyrider: Fahrwerk

Mit dem Abschluss des Rumpfes ist es Zeit, sich dem Fahrwerk zuzuwenden. Hier habe ich zwei zentrale Anforderungen an mein Modell: Erstens möchte ich auf glatten Pisten die Fähigkeit zu Bodenstarts haben und zweitens sollte das Fahrwerk gefedert sein, um die Landestöße zu dämpfen.

Das ist bei einem so kleinen Modell natürlich schon eine Hausnummer. Da ich auch keine Buschflieger-Reifen an einem Doppeldecker befestigen möchte, werde ich wahrscheinlich nicht einmal von kurzgemähten Graspisten starten können, aber Hartbelagspisten sollten im Rahmen des möglichen sein.  Grundsätzlich möchte ich nicht auf ein Fahrwerk verzichten, weil es einerseits dem Propeller einen gewissen Schutz bei der Landung bietet und andererseits zum vorbildähnlichen Aussehen einfach dazugehört. Ich kenne tatsächlich nur einen einzigen Doppeldecker mit Einziehfahwerk, die Polikarpow I-153 „Tschaika“.