Spin: Grundierung

Die Bauteile des Spin sind mit weißem Heizkörperlack grundiert.

Bitte was? Warum denn ein Flugzeug grundieren, das bespannt werden soll?

Ja, ich kann es mal wieder nicht lassen: Ich muss eigene Ideen in den Bau einbringen. Der Spin soll in transparentem Weiß und Rot bespannt werden, man wird also das Innenleben sehen. Und dabei stören mich die starken Farbkontraste zwischen den Bauteilen aus Kohlefaser und Holz, auch die Abbrandspuren der Laserschnitte sind nur schwer restlos zu entfernen.

Und deshalb habe ich mir die Aufgabe gestellt, den Rohbau vor dem Bespannen zu lackieren.

Spin: Rumpf und Tragfläche

Die Nasenleiste wird Rippe für Rippe verklebt.

Nach Durchsehen des Bausatzes für den Spin geht es zügig an die Arbeit. Die Anleitung führt zuverlässig und Schritt für Schritt durch die einzelnen Baugruppen. Einen Bauplan gibt es nicht und er ist auch nicht notwendig, weil alle Teile wie ein 3D-Puzzle ineinander greifen. Den Anfang macht der Rumpf.

Joyrider: Bannerschlepp

Der Joyrider macht eine gute Figur.

Ein Freund war am Wochenende zu Besuch um für sich selbst und seinen Sohn ein wenig Modellflug zu üben. Ich muss nicht erst erwähnen, dass mich die Aussicht anspornte, den Joyrider tipp-topp vorzubereiten… und damit hatte ich auch die Gelegenheit, einen dieser Wünsche anzugehen, die ich in der Bestandsaufnahme erwähnt hatte. Nämlich Bannerschlepp.

Werkstatt: Baubretter für den Thermy 4

Die fertigen Baubretter eingelagert unter dem Tisch.

Für den Bau des Thermy 4 werde ich Baubretter benötigen, wie sie im Flug-Modellbau häufig eingesetzt werden. Sie erfüllen zwei Zwecke: Erstens sollen sie eine absolut ebene Oberfläche liefern, denn die meisten Werkbänke sacken mit der Zeit durch, so dass man darauf keine wirklich geraden Flügel oder Rümpfe bauen kann. Kann man zu Hause leicht ausprobieren, einfach eine Wasserwaage auf die Werkbank legen und in der Mitte den Spalt begutachten, der sich fast immer finden lässt. Zweitens dienen Baubretter dazu, Bauteile oder Baugruppen zu lagern, während man an anderen Teilen weitermacht. Und da die Werkbank auch immer wieder mal für etwas anderes als das aktuelle Bauprojekt gebraucht wird, möchte man nicht dauerhaft eine festgespannte Rumpfhälfte im Weg haben.

Flatcar Prototyp: Rungentaschen

Rungentasche mit Befestigungsdraht bereit zur Montage.

Mit der Herstellung der Trittstufen gewinnt der Flatcar schon einiges an Charakter, aber das ist natürlich nur der Anfang. Als nächstes müssen Rungentaschen gefertigt werden. Ich habe schon einmal Rungenhalter für den Tender meiner Porter angefertigt und dabei gute Erfahrungen gemacht. Auf diese wird jetzt aufgebaut.

Flatcar Prototyp: Fusstritte

Die Tritte sind bereit für die Farbgebung.

Nachdem der Flatcar nun seine Spannschlösser erhalten hat, geht es nun erst einmal mit den Trittstufen weiter, damit die Rangierer der Lead Road Railway nicht mehr so viele Klimmzüge machen müssen.

Fußtritte habe ich bereits für den Tender der Porter angefertigt, insofern ist dies für mich zur Abwechslung vertrautes Terrain. Tatsächlich habe ich einfach die Maße der Trittstufen des Tenders abgenommen und diese dann als Kleinserie kopiert.

Und weil ich beim letzten Mal nicht viele Worte über den Herstellungsprozess verloren habe, möchte ich dieses Mal eine ausführliche Beschreibung liefern.

Flatcar Prototyp: Spannschlösser

Die Mitte der Flanken wird vorgebohrt.

Mit der Montage der Queenposts ist der Unterbau des Waggons nun endlich so weit, dass die Spannschlösser in Angriff genommen werden können. Mit diesen wird beim Vorbild die Spannung des Sprengwerks nachjustiert, um ein Durchsacken des Wagenbodens zu vermeiden. Auch hier habe ich mich für den Selbstbau entschieden, da die käuflich erwerbbaren Gussteile derzeit kaum zu bekommen sind und sie darüber hinaus das schwächste Glied in meiner bisherigen Konstruktion dargestellt hätten. Allerdings, das muss klar gesagt werden, ist die Herstellung sehr zeitaufwändig.

No.1 Porter: Schneepflug

Auf der geräumten Strecke mit dem Flatcar unterwegs.

Letzte Woche gab es seit vielen Jahren endlich wieder Schnee. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, schnell die Fahrzeuge rausgeholt und los ging’s!

17. Januar 2021: Zum ersten Mal seit den 1990er Jahren Betrieb im Schnee.
17. Januar 2021: Zum ersten Mal seit den 1990er Jahren Betrieb im Schnee.

Das Vergnügen war allerdings getrübt, weil der noch fallende Schnee an den Rädern vereiste und zu vielen Entgleisungen führte. Aber der Schnee blieb liegen und nachdem es am nächsten Morgen bis 11 Uhr geschneit hatte, war die Strecke unter einer weißen Decke verschwunden. Diese Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Und so hieß es: Ab in die Werkstatt.

Im folgenden möchte ich zeigen, wie man in weniger als einer Stunde einen funktionierenden Schneepflug improvisieren kann.

Flatcars Prototyp: Detaillierung des Unterbaus

Die Queenposts halten den Kräften stand.

Nachdem ich mich eine ganze Weile mit den Drehgestellen und Kupplungen beschäftigt habe, ist es nun Zeit die Detaillierung des Flatcars zu beginnen. Die ist auf den ersten Blick nicht so auffällig, aber sorgt unterm Strich für den stimmigen Gesamteindruck. Und als ersten, weil sichtbarsten Schritt nehme ich mir das Sprengwerk vor, genauer gesagt die Queenposts.

Laderampe: Plattform und Ladegut

Die Planken für die Plattform werden aufgenagelt.

Da der Fahrtag näher rückt, ist es mir wichtiger ein funktionierendes Zwischenergebnis zu haben, als alle Arbeitsschritte perfekt abzuschließen. Deshalb wird die Rampe jetzt vor Allem in Betriebsbereitschaft versetzt. Zunächst einmal müssen die einzeln angefertigten Bents miteinander verbunden werden. Und dann braucht es eine Beplankung.