01 Porter mit 101 Rungenwagen unter Dampf.

Winter-Fahrtag 2020

Letzten Samstag haben ein alter Freund und ich einen kleinen Fahrtag bei ihm veranstaltet. Das Wetter war traumhaft, wir hatten für den Februar hohe Temperaturen um 14 Grad und jede Menge Sonnenschein.

Für uns war es ein voller Erfolg: Mehrzug-Betrieb mit Sicherung, Rangier-Aufgaben, Testfahrten, viel Austausch über verschiedenste Themen. Aber vor Allem: Spaß in vollen Zügen!

Dreiecke verleimt, Körper bemalt.

Rangier-Würfel für Fahrtage

Der geplante Fahrtag bei einem guten Freund rückt näher. Für uns ist das in vielerlei Hinsicht eine Premiere: Wir haben seit langem keinen gemeinsamen Betrieb gestaltet; wir haben schon lange keinen Rangier-Betrieb mehr gemacht; und wir werden versuchen, Kinder in den Fahrbetrieb zu integrieren.

Die Frage ist also: Wie schaffen wir es, möglichst abwechslungsreichen Betrieb mit möglichst wenigen Regeln und Vorbereitungs-Arbeit zu erreichen? Auftritt des *Trommelwirbel* Rangier-Würfels.

Gartenbahn: Rückbau

Es ist jetzt über anderthalb Jahre her, seit ich zur Gartenbahn etwas gepostet habe. In der Zwischenzeit habe mich entschlossen, die Gartenbahn zurückzubauen. Die Gründe sind einfach: Keine Zeit, kein Geld, zu viel gewollt.

Gartenbahnen sind ein teures Hobby in beiderlei Hinsicht. Paul Race hat auf seiner wundervollen (englischen) Webseite letztens einen schönen Artikel veröffentlicht: Was kommt zuerst? Garten oder Eisenbahn? Eine seiner Kern-Aussagen ist (frei übersetzt):

Von Anfang an sollte man einplanen, mehr als das Doppelte für Gleise auszugeben als für Züge. Und mehr als das Doppelte von beidem zusammen für den Garten und dessen Gestaltung.

Ich stimme ihm zu. Abgesehen vom finanziellen Aspekt habe ich mir nicht die Zeit genommen (oder nehmen können?), um an der Anlage zu arbeiten. Und deshalb kam im Frühjahr der Tag, an dem meine Frau mich auf die seit über einem Jahr offene Dauerbaustelle ansprach, die wirklich keine Augenweide war.

Gartenbahn: Der erste Spatenstich

Das Gelände für die Gartenbahn ist abgesteckt

Seit ich wieder angefangen habe, mich mit Modellbahnen zu beschäftigen, war der Wunsch nach einer Gartenanlage da. Mit unserem Umzug im Jahr 2015 stand ein Garten zur Verfügung und seit diesem Sommer auch einiges an Gleismaterial, dass mir mein Vater überlassen hat. Aber erst Anfang Oktober war genug Zeit und Geld übrig, um tatsächlich mit dem Bau der Gartenbahn anzufangen.

Gartenbahn: das erste Gleisoval

Die erste Testfahrt im Garten

Die erste Testfahrt im Garten

Heute war für mich ein ganz besonderer Tag. Nach Jahren der Ideen, nach Monaten des Selbstbaus an meinem Porter-Tender und nach Wochen des Wartens auf den Urlaub – heute war es endlich so weit, dass ich zum ersten Mal meine eigenen Gleise in meinem eigenen Garten ausgelegt und ein paar Runden mit meiner eigenen Lokomotive gedreht habe.

Gedanken zur Schienenverbindung

Schienenverbinder von LGB – ein Kummerkasten für die Gartenbahn

Die handelsüblichen Klemmverbinder à la LGB und Aristocraft sind vom elektrischen Standpunkt leider ein Albtraum für Freilandanlagen. Wie man rechts im Bild schön sehen kann, sind sie an den oberen Rändern aufgebogen, damit man die Schienen ohne Einsatz von Werkzeugen zusammenstecken kann. Was auf der Innenanlage praktisch ist, bietet im Freien Staub und Sand einen Weg zwischen Verbinder und Gleis und schon geht die Leitfähigkeit in den Keller. Wer nur mit Schienenverbindern den Strom auf die Anlage zu bringen versucht, verbringt elendig viel Zeit mit Ausbau, Reinigung und (Wieder-)Zusammenbau.

Gedanken zum Trassenbau

In den letzten Wochen habe ich viel über den technischen Aspekt des Trassenbaus gegrübelt. Es stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl: Betonierte Trassenfundamente, mit Unkrautvlies ausgelegte lose Schotterbetten, mit Betonsteinen gekofferte Schotterbetten und natürlich die väterliche Verlegemethode mit Ziegel- oder Betonsteinen im verdichteten Boden und darauf verschraubten Schwellen.