Schlagwort-Archiv: No.1 Porter

Funkenfänger-Hybrid aus Diamond und Beartrap.

Porter: Neuer Rauchfang mit Funkenfänger

Da meine Porter als Arbeitstier im Umfeld einer Waldbahn ihren Dienst tut, wird sie mit Holz befeuert, was man dem Tender deutlich ansieht. Der originale Rauchfang verfügt über einen Diamond-Funkenfänger, der allerdings in meinen Augen nur so gerade als Funkenfänger für eine holzgefeuerte Lokomotive durchgeht und eigentlich zu einer kohlebefeuerten Lokomotive gehört.

Der Waggon wird bis an die hintere Abladestelle am Prellbock gezogen.

Rangierspiel auf kleinstem Raum

Es war mal wieder Gerds Schuld! 😉 Er hatte vor kurzem ein wundervolles Video gepostet, von einem Fahrtag im Zeitraffer:

Was mich besonders beschäftigte, waren die Rangierarbeiten mit Kette bei 0:38 und 5:18. Als mich dann ein regnerischer Nachmittag in die Werkstatt zwang, konnte ich nicht widerstehen. In wenigen Minuten war aus fliegendem Gleis eine Mini-Anlage zusammengebastelt.

Es folgten drei Stunden purer Rangier-Spaß. Und wieder einmal zeigt sich, dass Fantasie und etwas Improvisation eine ganze Anlage ersetzen können.

01 Porter mit 101 Rungenwagen unter Dampf.

Winter-Fahrtag 2020

Letzten Samstag haben ein alter Freund und ich einen kleinen Fahrtag bei ihm veranstaltet. Das Wetter war traumhaft, wir hatten für den Februar hohe Temperaturen um 14 Grad und jede Menge Sonnenschein.

Für uns war es ein voller Erfolg: Mehrzug-Betrieb mit Sicherung, Rangier-Aufgaben, Testfahrten, viel Austausch über verschiedenste Themen. Aber vor Allem: Spaß in vollen Zügen!

Gewindestift wird in das Holz geschraubt.

Porter und Tender: Wartungsarbeiten an den Kupplungen

Meine treue Porter hat diesen Winter einiges an Arbeit leisten müssen und wurde dafür an verschiedenste Orte transportiert: In den Garten, zu den Schwiegereltern und sogar zur Arbeit. Diese Transporte beinhalten natürlich auch immer das Einpacken und Auspacken aus Transportkartons. Dabei haben insbesondere die Kupplungen zwischen Lok und Tender und der Rangiertritt gelitten. Heute geht es deshalb um allfällige Wartungsarbeiten und dabei enstandene Verbesserungen.

Deltang Tx22 Fertigstellung

Die Masse-Verdrahtung kommt zuunterst.

Nachdem die Montage der Bauteile im Sender vorbereitet war, habe ich mich an das Verlöten der Bauteile gemacht. Dies wurde leider eine sehr fummelige Arbeit, weshalb ich nur wenige Bilder gemacht habe. Dafür gibt es ein Video vom abschließenden Funktionstest! 🙂

Alles in allem kann man sagen, dass die Dokumentation des Herstellers sehr gut funktioniert. Wenn man sich erstmal in die Pläne und Schemata eingelesen hat, kann man den Aufbau in wenigen Stunden gut bewerkstelligen.

Es hilft sehr, wenn man die Verdrahtung in Etagen oder Schichten plant. Zuunterst habe ich die Verbindung der Minus- oder Masseanschlüsse gelegt. Dabei habe ich die Potentiometer, den Hauptschalter, dessen Kontroll-LED und den Bind-Taster zusammengefasst. Übrig bleiben die beiden Funktionstaster, weil diese oberhalb der Potentiometer liegen und nach dem Verlöten den Zugang zu letzteren erschweren.

Porter: Li-Ion Testlauf

Nach der Fertigstellung des Powerpacks wurde die nächste sich bietende Gelegenheit genutzt, um einen ausgiebigen Testlauf durchzuführen.

Zunächst wurde das Pack an das Ladegerät gehängt und voll aufgeladen. Zur Sicherheit hatte ich das Akkupack in eine feuerfeste Schale gelegt und dank des guten Wetters konnte ich den Vorgang in den Garten verlegen. Falls eine Akkuzelle beschädigt gewesen wäre, hätte ich zumindest keinen Ärger mit giftigem Qualm in der Werkstatt gehabt.

Testlauf im Garten unter strenger Aufsicht.

Es ging aber alles gut und deshalb konnte das Akkupack direkt an die bestehende Fernsteuerung angeschlossen werden. Das Ergebnis war berauschend: Fast drei Stunden Laufzeit wurden auf einem Testkreis erfahren und am Ende waren noch fast 40% Restkapazität im Akku. Ich bin deshalb überzeugt, dass über zwei Stunden Fahrbetrieb ohne Weiteres möglich sein sollten. Als nächstes kommt der Zusammenbau des DelTang-Senders an die Reihe.

Porter: Li-Ion Akkupack

Wie ich bereits kürzlich erwähnt habe, werde ich die Mogul meines Vaters auf Akkubetrieb umrüsten. Dazu möchte ich aber zunächst Erfahrung sammeln und bei der Gelegenheit auch meine Porter modernisieren.

Das Endziel dieses Unternehmens soll sein, sowohl die Porter als auch die Mogul mit DelTang-Sendern und -Empfängern auszurüsten und mit Li-Ion-Akkupacks zu betreiben.

Porter: Detaillierung und Klauenkupplung

Seit der ersten Testfahrt ist einiges an Zeit vergangen, aber leider gab es nur wenige Gelegenheiten, bei denen der Bau des Tenders voranschreiten konnte. Trotzdem habe ich es hin und wieder in die Werkstatt geschafft und das, was dabei herausgekommen ist, möchte ich heute zusammenfassen.

Tender mit Klauenkupplung und Rangiertritt

Tender mit Klauenkupplung und Rangiertritt

Das Wichtigste zuerst: Der Tender hat eine Klauenkupplung erhalten. Einerseits schien mir das plausibel, da ich mich mit meiner Eisenbahn zeitlich im frühen 20. Jahrhundert bewegen will, wie ich schon beim Erstellen der Baupläne erwähnt habe.  Andererseits verspreche ich mir davon einen leichteren Betriebsablauf. Ich habe bereits ein wenig Erfahrung mit Trichterkupplungen gesammelt und auf Dauer empfinde ich es als ausgesprochen mühselig, mit einer langen Pinzette die Kupplungsbolzen und -eisen zwischen den Waggons ziehen und setzen zu müssen. Klauenkupplungen erlauben dagegen im Idealfall das automatische Kuppeln, vor Allem wenn man gebremste Waggons zur Verfügung hat. Und das Entkuppeln lässt sich einerseits von der Seite des Waggons über den Rangierhebel durchführen, oder sogar per Servo über die Fernsteuerung auslösen.